31.12.17

The end is near...


Seit dem letzten Eintrag stand die Zeit nicht Still bei mir...es wurden ein paar Rennen bestritten, die ein oder andere coole Biketour gefahren, aber die Prioritäten haben sich seit Januar geändert. Man geht alles ein wenig entspannter an oder versucht es zumindest. Da mir das ganze Social Media Getue auf dieser Welt langsam aus dem Hals hängt, ist es irgendwie an der Zeit, sich treu zu bleiben und den Blog stillzulegen. Ich werde gerne zwischendurch darin herumstöbern und die Erinnerung an die vergangenen Jahre hochkommen lassen.

In dem Sinne...Happy Trails

Bautzlis on Tour

13.05.17

Scrubing Second

Es sind doch schon einige Tage, Wochen und Monate seit dem letzten Eintrag vergangen. Nicht das in dieser Zeit bei mir nichts ging, aber die Prioritäten haben sich halt verschoben. So wurde während  nach einer mehr oder wenigen gemütlichen Übernachtung in der Wildhornhütte die geplante Tour auf Wildhorn nach kurzem Aufstieg abgebrochen und wedelte die verbliebenen Höhenmetern meinen Liebsten entgegen ;-)
Ein morgendliches Dachlukenföteli aus der Wildhornhütte

Ich als Fatbike Verräter Nr.1
Mitte März kam dann endlich mein neues Meta Baby ins Haus und das musste natürlich in den folgenden Tagen, Wochen und Monate so richtig eingefahren werden. Nach einer längeren Eingewöhnungsphase haben wir uns nun doch noch gefunden und sind seither ein eingespieltes Team.
Ein Ausflug mit Freunden
Im Graben bleibt der Schnee am Leben...
Nach einigen Ausflügen in der nahen Heimat ging es über Ostern mit Kind und Kegel an den Mergozzo See in Italien, um dort ein wenig Sonne und Wärme zu tanken...und natürlich auf dem neue Radel noch eiMergn oder zwei Runden zu drehen. Per Zufall war der Franz, ein Bikekursgspändli von Pia, mit seinen Kumpels auf dem gleichen Campingplatz wie wir und so ging es im Verbund auf eine erste Biketour.
Familiencamping
Franzl und seine Freidn
Am folgenden Tag war mein angestrebtes Ziel, den Mottarone von Stresa aus zu erklimmen. Das zieht sich und die Abfahrt ebenso, de Facto eine recht ergiebige Tour. In der zum Teil recht ruppigen Abfahrt runter nach Baveno traf ich unterwegs noch auf ein paar arme Touristenbiker, die der Hoffnung waren, dass es von nun an wohl etwas flowiger würde... Fehlanzeige ;-)

Der Trail runter vom Mottarone (im Hintergrund sieht man noch einen grösseren Waldbrand)

Wie fast jedes Jahr seit wohl 22 Jahren stand gegen Mitte April das Homberg Race an. Der Dual Eliminator war wie gewohnt, aber aus dem originalen DH Rennen wurde ein Short Race mit ca. 1min. Fahrzeit konzipiert. Petrus war nach etlichen Veranstaltungen mit Schnee und Regen wieder einmal auf der Seite der Homberger Organisatoren und liess die Sonne vom Himmel scheinen. Im Dual Eliminator, zur klangvoll tönenden 4 Cross European Series gehörend, lief es nicht schlecht und holte dort den 2ten Rang bei den Masters. Im Short Race ging es mit Rang 4 bei den Lizenzierten alten Herren ebenfalls gut, mal abgesehen davon, dass ich den Wallride im Ziel immer schön ignorierte und dort etwas an Zeit verlor...SELBER SCHULD.
Dual Eliminator
DH Homberg
Eine Woche nach dem Rennen stand ein dreitätiges "Enduro Weekend" im Piemont an. Als halbwegs Ortskundiger zeigte ich meinen letztjährigen Helveticup Mitstreitern Simon und Marco die Trails rund um Pogno und Coggiola, auf welchen jedes Jahr lokale Enduro Rennen durchgeführt werden. So war dann auch reger Betrieb auf den spassigen Trails.
Ready to Rumble
Marco in Action
Spassiges Terrain in River Rosse
Verschnaufpause in den Wäldern rund um Pogno
Lago d'Orta
Eine feine Gelati am See nach dem Biken...was will man mehr!
Nebst Enduro, Pumptracken, Biken usw. mit dem Thule Racing bei mir nun eine neue Disziplin Einzug gehalten...
Das gibt Saft in den Beinen

19.02.17

Jan First

Jan "Minibautzli" Rohrer
Gleicher Ort...anderes Sportgerät...andere Unterlage...gleicher Spass

Smallbike Action im Schnee

Fastvollmondtour im Diemtigtal
Die kurze Portage am Lenker Nightrace
Aufstieg zum Bundstock

Die Abfahrt zum nächsten Aufstieg





15.01.17

Durch dick und dünn...

Das neue Jahr startete am Berchtoldstag mit einer spassigen Biketour mit Ädä im Niedersimmental. Es war kälter als auch schon über die Feiertage und es gab auch Kontakt mit dem bis zu dem Zeitpunkt sehr raren Schnee. Im Wissen, dass das Wetter bald umschlägt und dann alles unter einer dicken weissen Schneedecke liegen würde, genossen wir die letzte Abfahrt auf den trockenen Trails für die nächsten paar Wochen.
Romantische Zweiradsamkeit im Vorderstocken
Ädä in Skimontur auf dem Bike...
Fatbikes soweit das Auge reicht...
Eine Woche später packte ich die seltene Chance, um preisgünstig die von mir mit Spott verachteten Fatbikes zu testen. Auf dem Sparenmoos veranstalteten lokale Bikeshops ein Fat Bike Testweekend mit grosser Auswahl an den breitbereiften Bikes. Vor Ort war auch das ZDF, welches für irgendeine Sendung in der Saanenlandregion am Filmen war. Als Statisten fuhren Schwager Chlöis, ein paar Freunde von ihm und ich in der Gegend herum und versuchten vor der Kamera eine möglichst gute Falle zu machen ;-). Zum Abschluss rösteten Chlöis und ich noch einen Wanderweg runter, wo das Grinsen auf dem Gesicht ziemlich gross wurde. Fazit zum Fatbike... macht erstaunlich Spass, bei zu viel Schnee ist dann aber bald Mal Schluss mit lustig...
Klappe die Zweite...
Blablabla ;-)

Bei viel Schnee gibt es eben dann doch nur eine Lösung, ab auf die Ski! Frau Holle gab Vollgas und die ersten Skitouren liessen nicht lange auf sich warten. Wenn aber richtig genug Schnee liegt, dann ist es Zeit für die dicken Latten. Ich staune immer wieder ab meinen 128er, einbeinig landen, früher das sichere Todesurteil im Powder, nun kein Problem...das Ding taucht einfach wieder auf...Yeaah Boy
Powdern mit 90mm...
und mit 128mm...

01.01.17

Neues Jahr, neue Farben


Nach meinem Schulter Malheur wurde für kurze Zeit anstelle der Klickschuhe nun erneut die Wanderschuhe geschnürt, was im Endeffekt auch sehr schön war. Als Wandersmann kommt man entspannt an Orte, die mit dem Bike nur mühsam zu erreichen sind. Das Runterlaufen ist dann wieder eine ganz andere Geschichte ;-).

Das Bächlital
Blick auf den Triftgletscher
Das Trogenhorn vom Hohgant aus
Der Winter sagte bei uns Mitte November kurz Hallo und von da an liess er sich auch nicht mehr richtig blicken. Die Folge davon...staubtrockene Trails...So wurde bis zum Jahresende doch noch die ein oder andere Biketour angezettelt.

Sonnentanken auf der Gummenalp
Ein spassiger Ausflug ins Frutigtal mit Norco Chrigu & Co.
Staubtrocken wars!!
Silvester Biketour an der Sonne

Nach einigen Jahren als Free Mountain Teamfahrer werde ich nun an in anderen Farben unterwegs sein. Mein Ehrgeiz wird im Gegensatz zu meinem Alter nicht grösser und so wird es langsam Zeit einen Gang zurückzuschalten und das Ganze etwas entspannter anzugehen...

18.10.16

Enduro Racing

Nachdem mein Metababy eine Weile im Keller vor sich her gammelte, wurde es höchste Zeit, mich um die leidige Achsenbruchgeschichte zu kümmern, bevor das Bärenmoos Downhill, einer unser RCS Klassiker, zu bewältigen war. Mit meinen grossartigen Mech Skills bastelte ich was Schönes zusammen und somit konnten die anstehenden Rennen ruhig kommen. Beim ersten Lauf des Bärenmoos DH lag ich schon kurz nach dem Start auf dem Boden um Sekunden später schon wieder weiter zu Pedalen. Noch während der rasanten Fahrt ins Ziel lief das warme Blut langsam vom Ellbogen in Richtung Hand runter...nice. Nichts desto trotz wurde der 2te Lauf auch noch absolviert um dann später im Spital die Sache wieder zusammen Nähen zu lassen. Eine Woche später und unmittelbar vor dem Helveticup Rennen in Verbier konnte ich die Fäden bereits wieder entfernen lassen und war bereit für neue Taten ;-).

Das "Les7", wie das Rennen genannt wurde, fand auf diversen Strecken in der Region rund um Verbier statt. Am Freitagabend absolvierte man einen sehr physischen Prolog, welcher aber nicht zur Gesamtwertung zählte. Am Samstag standen dann noch die Stages 2-6 an, welche man zum Teil auch mit Zuhilfenahme der Bergbahnen erreichte. Bis auf Stage 3, welche auch rangmässig die schlechteste war, fand ich alle Trails sehr spassig und abwechslungreich. Dank den trockenen Verhältnissen und dem feinen Mittagessen auf einer Alp, war diese Veranstaltung top und mit dem eher durchzogenen 16ten Schlussrang konnte ich auch gut leben und so freute mich schon darauf, 2 Wochen später in Chauxmont wieder Gas zu geben.

Auch den Gestaden des Neuenburger Sees war uns Petrus einmal mehr gut gesinnt und überliess uns trockene Trails. Letztes Jahr war das Rennen wegen eines technischen Defektes bereits nach der ersten Stage gelaufen, somit hatte ich noch eine Rechnung offen. Die erste Stage des ChauXmont  Super D ging mal so richtig in die Hose. Die Streckenxxx war nicht gerade der Brüller und so musste ich unter anderem auch mal kurz vom Radel runter und zurück auf die Strecke sprinten. Da die anderen Enduristis auch damit zu kämpfen hatten, wurde diese Stage kurzerhand aus der Gesamtwertung gestrichen. Auf den anschliessenden Stages lief es mir gewiss gut und auf der letzten Stage, wo im Jagdstartmodus gestartet wurde, ging dann völlig die Post ab... Mit dem 7ten Schlussrang war ich dann auch Happy.
Ab durch die Hecke in Chauxmont
Tags darauf erkundeten Simu und ich die Trails von Mervelier, wo zwei Wochen später mit dem "La Trentàl'' das letzte Rennen des Helvetiecup stattfinden würde. Zuerst versuchten wir uns noch mehr oder wenig erfolglos an den maroden Sprüngen des Mervelier Bike Parkes. Nach der Einsicht, dass wir nicht jünger werden, ging es dann weiter auf die Trailsuche. Während des ersten Uphills schlossen wir uns der per Zufall über den Weg gelaufenen Gruppe inkl. Oberlocal Julien an und fuhren so gemeinsam durch die Gegend. Die Vorfreude auf das kommende Rennen stieg von Trail zu Trail, welche von den Locals mit viel Liebe gebuddelt und unterhalten wurden.

Ausflug mit Julien, dem Chef de Mervelier (links)
Mit grosser Freude nahmen wir die gutmütigen Wetterprognosen zur Kenntnis, da das ''La Trentàl'' Aufgrund der teils technischen und steilen Stages im Regen wohl im Desaster geendet wäre. Kurzfristig wurde noch eine Fullface Pflicht für das Rennen erlassen, zum Glück hatte ich wenige Tage zuvor einen neuen D3 bestellt, da der alte langsam aber sicher ein Kandidat für den Mülleimer war. Auf den ersten beiden Stages fuhr ich mit angezogener Handbremse und leeren Beinen, erstaunlicherweise waren diese rangmässig aber fast meine besten, soll da einer nachkommen.
Auf der 3ten Stage haute es mich 2 Mal völlig blöde und unnötig vom Meta runter, soll da einer nachkommen. Die 4te Stage war definitiv die spassigste und es lief mir dort, ausser einem Aussetzer am besten. Zum Abschluss wurden wir auf die und schwierigste und längste Stage geschickt, welche so einige heikle Passagen aufwies. Ich kam ohne grössere Probleme durch und  belegte ich den 16 Schlussrang. Nach insgesamt 5 Rennen wurde ich in der Gesamtwertung des Helveticup guter 7ter.

Racing auf der Stage 4
Afterbike Party im Jura
Eine Woche später stand dann quasi das Highlight des Jahres an. Für das EWS Rennen in Finale Ligure wurden noch einige Startplätze frei und ich konnte kurzfristig noch einen Startplatz ergattern. Noch schnell eine Lizenz bestellt und neue Reifen aufgezogen...das Abenteuer EWS konnte losgehen. Unsere Reisetruppe bestand aus meiner Schwägerin und ihrem Freund, die bereits im Frühling für das Rennen einen Startplatz bekamen, am nächsten Tag stiessen dann noch weitere Weggefährten zu uns. Am Donnerstagmorgen stand das erste Training an, wir starteten gleich mit der Erkundschaftung der Stage 3...das war's dann übrigens auch schon... Nach geschätzten 10m rutschte mir auf dem sandigen Untergrund das Vorderrad weg und ich nahm Kurs auf einen Baum, welcher sich als sehr massiv herausstellte. Nach einigen Minuten herumliegen und vom Sturz erholen war ich wieder halbwegs fähig, denn Rückzug anzutreten. Mit Hilfe meiner Weggefährten ging es zurück ins Hotel, nach einer ersten Diagnose meiner Schwägerin war das Schlüsselbein nicht gebrochen. Da den Spitäler in Italien nicht gerade den besten Ruf vorauseilt, wollte ich noch gleichentags mit dem Zug nach Hause reisen...Halt, Zug und Italien... etwas das meistens auch nicht funktioniert. Nach über einer halben Stunde Verspätung im Bahnhof von Finale Ligure dämmerte es mir dass ich es mit diesem Zug niemals bis in die Schweiz schaffen werde, also aussteigen und eine weitere Nacht in Finale verbringen...und eine weitere feine Pizza zum Znacht verspeisen. Freitagmorgen klappte dann die Heimreise und ich begab mich zur Doktorin für ein Röntgen. Diese kam zum gleichen Ergebnis wie meine Schwägerin, ein Tossy 1 soll es sein. Also nichts grosses, ruhig stellen, salben und warten...

Das wars dann auch schon...
Das Fazit der letzten Wochen...Ausser an den Enduro Rennen war ich nie auf dem Meta unterwegs, ein XC Rennen wurde absolviert, ein wenig Rennvelöle und viel Spass auf der BMX-Bahn und dem Pumptrack.

26.09.16

#wandernistdesbikerslust#bärgseeli#bautzlisontour

Die leide Schreibfäule ist leider immer noch anhaltend...aber ein paar passende Worte zu unseren Sommerferien finde ich schon.

Da in Pia langsam ein kleines Bautzli heranwächst und wir dementsprechend Vorsicht walten müssen, wurden unsere Ferien  zu einem 50/50 Bike-Wanderspass. Anfangs noch in Cogne und Pila im Aostatal unterwegs, ging es anschliessend nach La Thuile in den Bikepark. Dort wurde dann auch die letzte gemeinsame Bikeabfahrt mit Pia absolviert. Das bedeutete für mich gleichzeitig...freie Fahrt auf den EWS Tracks!! Eine gebrochene Achse an meinem Meta Baby Tags darauf bedeutete für mich aber auch gleich das Ende der freien Fahrt ...das Schnüren der Trail Jogging Schuhe stand an. So ging es in den folgenden Tagen zuerst noch im Aostatal und dann in unserer Region zu Fuss auf den einen oder anderen Hügel. Dabei kamen wir an etlichen schönen Bergseen, vorbei die einem zum Verweilen Einluden. 

An diesem Wochenende geht es auf nach Finale Ligure an mein erstes EWS Rennen, mal schauen wie das dort so abläuft. Nach 3 spassigen Helveticup Rennen und diesem Highlight gibt es sicher einiges zu schreiben.

Aufstieg zum Passo Invergneux
Da hatten andere dieselbe Idee
Pia in Pi(l)a am shredden
Laghi di Bella Comba Nr. 1
Laghi di Bella Comba Nr. 2
Lago D'Arpy
Wanderpia
Lago del Rutor
Camping für die einen..
und Camping für die anderen...
Abendstimmung auf dem Col de la Croix
Aussicht von der SAC Geltenhütte in Richtung Aerpelistock
Mein improvisiertes Nachtlager auf der Walalp
Blick von der Kaiseregg auf den Schwarzsee
Blick auf eine verschreckter Pia und dem ruhigen Lauenensee
Idylle pur am Arnensee